Evangelisch-Lutherische

Kirchengemeinde Fischbeck

 

Gemeindehaus Fischbeck

Aus dem Leben der Gemeinde:

Wir geben Ihnen hier Informationen über Aktivitäten und was sonst noch in der Gemeinde "läuft".
Auch die Arbeit des Kirchenvorstandes hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf unser Gemeindeleben. Informieren Sie sich:

Einladung zum Sternenkinder - Gottesdienst

 

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben

Mascha Kaleko beschreibt in ihrem vielzitierten Gedicht „Memento“, was auch verwaiste Eltern möglicherweise fühlen.
Die Reihenfolge des Gehens ist in Unordnung gebracht, wenn Kinder vor ihren Eltern sterben und die Eltern sind gezwungen weiterzuleben mit der Trauer um ein Kind. Auch Frau Kaleko musste nach dem Tod ihres Sohnes weiterleben. Dieses Gefühl besteht auch dann, wenn das Kind nur wenige Wochen im Bauch der Mutter gelebt hat oder wenn es kurz nach der Geburt verstorben ist.
Trauer unterscheidet nicht, wie alt das Kind war, ob es auch außerhalb oder ausschließlich im Mutterleib gelebt hat. Die Sternenkinder, die vor der Geburt oder kurz danach verstorben sind, haben einen Platz im Leben ihrer Familien. Sie wurden erwartet, es gab Freude, als sie sich ankündigten und es gab vielleicht sogar spürbare Bewegungen im Bauch der Schwangeren.
Das Leben der Familien dieser Sternenkinder umfasst beides: die Freude über das Kind - jedoch nun auch die Trauer, den Verlust und das Gefühl weiterleben zu müssen.
Am 09. Dez. 2018 um 17:00 Uhr wollen wir im Sternenkinder-Gottesdienst diese zwei Seiten betrachten.
Er findet in diesem Jahr für das gemeinschaftliche Pfarramt im Gemeindehaus in Fischbeck statt.
Besonders die, die ein Sternenkind in ihrem Leben haben, sind herzlich eingeladen.

                                                                                                   Ulrike Voigt

 

 

Krippenspiel für die Kleinsten

Der Gottesdienst am Heiligen Abend im Gemeindehaus ist für die Kleinsten in der Gemeinde schon feste Tradition.
Die Kinderweihnacht mit Krippenspiel wird wie in jedem Jahr am 24. 12. um 16.00 Uhr im Gemeindehaus gefeiert.
Es werden dafür Kinder gesucht, die Lust haben mitzuspielen und in den Wochen vorher Zeit zum Proben haben.
Große Texte müssen nicht gelernt werden und das Krippenspiel richtet sich an der klassischen Weihnachtsgeschichte aus.

Infos: Ulrike Heinze 05152/690188

 

 

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Quempas Singen

In der Christvesper am 24. Dezember um 17.00 Uhr hat das Quempas Singen eine lange Tradition.
(Der Ausdruck "Quempas" leitet sich aus dem lateinischen Weihnachtslied "Quem pastores laudavere" ab)

Auch in diesem Jahr laden wir alle Gemeindemitglieder ein, sich daran zu beteiligen.

Der Quempas-Chor trifft sich dreimal zur Vorbereitung, um im Heiligabend-Gottesdienst den Quempas zu singen.

Trauen Sie Sich! Machen Sie mit!
Eingeladen sind alle, die ein Notenblatt halten können!
Ganz besonders willkommen sind aber weitere Männerstimmen!

Die Proben finden im Gemeindehaus statt:

Jeweils dienstags um 20.00 - 21.30 Uhr  am 4., 11., und 18. Dezember

Schauen Sie doch einfach mal vorbei!!
 

 

 

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Neuer Pastor im Taubblindenwerk

Die Geste für „Pastor“ kann er nun schon in der Gehörlosensprache…
Es geht um Pastor Christian Ratz und seine Frau Pastorin Annette Baden-Ratz.
Beide haben im Oktober ihren Dienst im Weserbergland begonnen. Er ist am 24. Oktober als Pastor im Deutschen Taubblindenwerk eingeführt, sie am 18. Oktober in der BDH-Klinik in Hess. Oldendorf, beide als Seelsorger. Und beide leben in Fischbeck und gehören nun zu unserer Gemeinde.
Dass es die Beiden ins Weserbergland verschlagen hat, ist eher dem Zufall zu verdanken. „Nach Abschluss meiner Weiterbildung in tiefenpsychologischer Beratung und Seelsorge las ich die Ausschreibung der BDH-Klinik in Hessisch Oldendorf, wenig später entdeckten wir die Ausschreibung des DTW in Fischbeck“, erzählt die Theologin. Mehr als 16 Jahre lebte und arbeitete das Paar zu diesem Zeitpunkt schon in Edemissen im Kirchenkreis Peine, die Kinder (20 und 24 Jahre) waren bereits im Studium. Zwei geografisch dicht beieinanderliegende Stellen – das passte für eine gemeinsame berufliche Veränderung.
„Wir haben in der Edemisser Gemeinde eine intensive Zeit erlebt, da ist viel gewachsen - insofern war es auch traurig nach so langer Zeit zu gehen“, betont Christian Ratz. Jetzt arbeitet der Theologe mit einer Dreiviertelstelle im DTW, seine Frau Annette Baden-Ratz mit einer halben Stelle in der BDH-Klinik, mit einer Viertelstelle ist sie zudem als Springerin im Kirchenkreis tätig.
Annette Baden-Ratz ist an mehrerenOrten in Norddeutschland aufgewachsen, ihr Mann in Mittelfranken. In Göttingen lernten sich die Theologen kennen und lieben. Nach Abschluss der Pastorenausbildung traten sie ihre erste gemeinsame Gemeindestelle in Fallingbostel an.
„Meinen Zivildienst habe ich in einer Einrichtung für mehrfach behinderte Jugendliche gemacht und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt. Das DTW ist ein Anknüpfen an diese Zeit, zugleich ein neues Kapitel, das mich fasziniert – eine ganz besondere Welt“, erklärt Christian Ratz, der in den bereits besuchten Gruppen gespürt hat, dass er als Seelsorger erwartet wurde. Dass die Hör- und Sehbehinderten oftmals über Körpernähe Kontakt aufnehmen, damit hat er keine Schwierigkeiten. „Ich finde es faszinierend, was diese Menschen trotz Einschränkungen und eines oft harten Schicksals alles können“, betont er. In die Kommunikation über Lormen und Gebärdensprache müsse er allerdings erst noch reinkommen - „mir ist bewusst, das braucht seine Zeit.“
„Die erste Herausforderung war, mich im Klinikgebäude zurechtzufinden“, erzählt Annette Baden-Ratz von ihren ersten Arbeitstagen in der BDH-Klinik. Die Gottesdienste in der Klinikkapelle empfindet sie als wichtigen Teil der Seelsorge. Spannend findet die Pastorin die Arbeit des Ethikkomitees, zu dem sie von nun an gehört.
In seiner Freizeit macht das Ehepaar Musik, sie sind gerne kreativ oder auch draußen in der Natur und verbringen gern Zeit mit der Familie. „Wir sind gespannt auf unsere neuen Aufgaben und auf den Kontakt zu den Menschen in den neuen Arbeitsfeldern“, erklären beide.
Wir freuen uns auf die neuen Gemeindeglieder und wünschen der Familie reichlich Segen und weiterhin ein gutes Ankommen hier.
                                                                                                    Annette Hensel

 

 

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Konfirmanden-Jahrgang 2018 - 2020

Gleich nach der Anmeldung und der ersten Konfer-Stunde ging es auf Freizeit nach Möllenbeck. Zeit, um zu singen, zu spielen und eine Gemeinschaft zu werden.
Dazu haben wir täglich Andachten gefeiert.
In Gruppenarbeiten ging es vor allem um zwei Themen:
Das eine: Wie kann man die Bibel 'richtig' lesen - also verstehen?
Das andere: Welche Vorstellungen von Gott finden sich in der Bibel und welche Vorstellungen habe ich?
Dazu haben wir uns mit der Entstehung der Welt beschäftigt, der Urknalltheorie, den drei Schöpfungsberichten und einigem mehr.
Fotos von der Freizeit sind  hier  zu finden.
Inzwischen sind wir gut zusammen unterwegs und freuen uns auf die nächsten Konferstunden.
Möge es für die Konfirmandinnen und Konfirmanden eine schöne und gesegnete Zeit werden!
Kaum zu glauben, dass ihre Konfirmation dann 2020 ansteht…

Obere Reihe (von links):
Lucia Sievert, Lina Kaiser, Lynn Kuzella, Mila Wehrhahn, Arne Wegener, Leines Wolff, Jannik Thürnau, Marek Müller, Felix Dammann
Mittlere Reihe (von links):
Paulina Sievert, Johanna Seifert, Finn Römbke, Emily Apitz, Louisa Ciganovic, Leon Herrmann, Jannik Heusing
Vordere Reihe (von links):
Kersten Schneider, Malte Koch, Kevin Begemann, Jamie Howells, Tim Schulte, Lena Tünnermann, Jule Schierloh, Nevio Kamka, Luka Altenhoff, Tjark Heinze, Timon Wilking, Tim Penman
(nicht mit drauf ist Mia Rischmüller)

 

 

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