Auszeit am 09. September
Jeden Monat ein Sonntag um 17.00 Uhr – andere Form, wenig Liturgie, entspannte Stimmung und gute Musik (wie eigentlich immer).
Wegzehrung
Was haben wir als Proviant auf unserem Weg durchs Leben? Und was gerade jetzt, in diesen Tagen und Zeiten? Darum geht es in der Auszeit
am Sonntag, den 06.09.2026 um 17.00 Uhr im Gemeindehaus
Neuanfang
Zwischen Du sollst, Du darfst und Du kannst. Musik und Gedanken zu Neuanfängen.
Wir feiern diese Auszeit mit der Band Maranatha
am Sonntag am 11.10.2026 um 17.00 Uhr im Gemeindehaus
Wie immer gibt es währenddessen oder danach einen kleinen Snack und ein Glas Wasser oder Wein, Saft oder Bier.
Kinderweihnacht im Stall - mach mit!
Im Jahr 2026 wollen wir wieder Kinderweihnacht in der Scheune auf dem Hof der Familie Sommermeier feiern.
Dazu brauchen wir dich!
Wir freuen uns auf viele Kinder im Alter von 4 - 10 Jahren, die Lust haben, einen Engel, einen Hirten, den Wirt, die heiligen drei Könige und, nicht zu vergessen, Maria oder Josef zu spielen.
Wenn du Lust und Zeit hast mitzumachen, dann komm zu unserem ersten Treffen
am Dienstag den 27. Oktober 2026 um 16.30 Uhr ins Gemeindehaus.
An diesem Tag wollen wir in Erfahrung bringen, warum wir überhaupt ein Krippenspiel machen und wir werden die Rollen einteilen.
Die Proben werden in diesem Jahr an unterschiedlichen Wochentagen stattfinden, damit die Kinder nur einmal eine andere Aktivität ausfallen lassen müssen.
Die Probentermine sind:
- Donnerstag, 03. Dezember 2026
- Montag, 07. Dezember 2026
- Mittwoch 16. Dezember 2026
Sie finden jeweils von 16.30 bis ca. 17.30 Uhr im Gemeindehaus statt.
Die Generalprobe wird am 23. Dezember 2026 am Nachmittag (genaue Uhrzeit steht noch nicht fest) in der Scheune stattfinden.
Der Gottesdienst findet am 24. Dezember 2026 um 16.00 Uhr in der Scheune auf dem Hof der Familie Sommermeier statt.
Ich freue mich auf einen schönen Gottesdienst mit euch.
Ulrike Heinze
Bei Fragen im Vorfeld erreichen Sie mich unter 05152/690188.
Lange Nacht der Kirchen




Martinsumzug


Dass einer einen kostbaren Dienst-Ledermantel, der innen mit weißem Kaninchenfell gefüttert ist, durchschneidet, ist schon überraschend genug. Dass der verurteilt wird zum Arrest, verwundert dann wenig. Dass er wieder rauskommt, weil sein Chef einen Traum hatte, ist wiederum eine Merkwürdigkeit.
Diese ganze Geschichte ist über 1700 Jahre alt und wird noch immer Jahr für Jahr erzählt.
Das ist eine besondere Tradition.
Die wollen wir auch in diesem Jahr fortsetzen.
Wir feiern mit einem Laternenumzug den Martinstag
am 11. November Start 17.00 Uhr kath. Kindergarten
anschließend Andacht in der Stiftskirche
Wir laden herzlich ein und trinken mit allen, die es mögen, hinterher noch ein Glas Punsch oder Glühwein auf dem Helmburgisplatz.
Gemeinsam unterwegs

Die „Kirche im Wesertal“ wächst zusammen
Unsere Kirchengemeinden im Wesertal stehen vor Veränderungen – und gleichzeitig vor großen Chancen. Was sich in manchen Bereichen schon länger bewährt hat, wird nun von Kirchenvorständen und Verbandsvorstand konsequent weitergedacht:
Wir arbeiten enger zusammen, bündeln Kräfte und gestalten unsere Kirche gemeinsam.
Der Hintergrund ist klar:
Unsere Gemeinden werden kleiner, während der Verwaltungsaufwand wächst. Dem wollen wir bewusst entgegenwirken. Indem wir Abläufe vereinheitlichen und Aufgaben zusammenlegen, schaffen wir Freiräume für das, worauf es ankommt: lebendige Gemeinschaft, persönliche Begegnungen und ein vielfältiges Gemeindeleben.
Ein Beispiel dafür ist die Konfirmandenarbeit, in der die Zusammenarbeit bereits seit längerem gut funktioniert. Hier werden die bisherigen zwei Modelle nun zusammengeführt und weiterentwickelt (siehe hier).
Auch im Bereich der Gottesdienste gehen wir neue Wege. Ab dem neuen Jahr wird es in unseren sechs Gemeinden an jedem Sonntag verlässlich drei Gottesdienste geben, statt wie bisher vier.
Grund hierfür ist die Reduzierung der Pfarrstellen aufgrund von Kirchenaustritten, Pensionierungen und Pfarrer:innenmangel, aber auch die Erkenntnis, dass der reguläre Sonntagsgottesdienst in den meisten Gemeinden wenig besucht wird.
Wir meinen daher: An einem „normalen“ Sonntag lieber an einem Ort weniger feiern – aber dafür mit mehr Menschen gemeinsam. Mal traditionell und mal modern. Mit guter Qualität, mehr Beteiligung und vielfältigen Formen, Musikstilen und Zielgruppen. Hiermit hat sich eine Gottesdienstgruppe mit KV-Mitgliedern aus allen Gemeinden intensiv befasst (siehe hier).
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Zusammenlegung der Pfarrbüros zu einem regionalen Büro. Vieles, was bisher parallel und unterschiedlich organisiert wurde, wird vereinheitlicht.
Das macht zunächst zusätzliche Arbeit. Denn es müssen Hängeregistersysteme und auch die alltäglichen Verwaltungsdinge zusammengeführt werden. Einladungen zu Jubelkonfirmationen, Geburtstagsbesuche, Urkunden, Ablagen – all das wird bisher in jeder Gemeinde ein wenig anders gehandhabt. Nun beginnen wir, diese Abläufe zu vereinheitlichen. Das erleichtert die Arbeit und spart Zeit und Kosten.
Ein weiterer positiver Effekt sind die verlängerten Öffnungszeiten. Gemeindeglieder aus allen Gemeinden können nun fast an jedem Wochentag im Pfarrbüro ihre Anliegen klären. Es werden kaum längere Wege anfallen, wo die allermeisten Vorgänge inzwischen ohne-hin digital oder per Telefon erledigt werden. Gleichzeitig wachsen die Teams enger zusammen und können sich in Zukunft gegenseitig vertreten.
Auch unsere Gemeindebriefe sollen zu einem Zeichen der neuen Zusammenarbeit werden:
Statt mehrerer einzelner Ausgaben gibt es künftig eine gemeinsame Ausgabe für alle sechs Gemeinden. Es reduziert den Aufwand erheblich, wenn derselbe Artikel oder Gottesdienstplan nicht mehr in fünf verschiedene Layouts eingefügt werden muss. Zudem senkt eine höhere Gesamtauflage die Druckkosten, macht die Abstimmung einfacher und weniger fehleranfällig – und hoffentlich auch die Lektüre abwechslungsreicher.
All diese Veränderungen folgen einem gemeinsamen Ziel:
Ressourcen sinnvoll einsetzen und Kräfte bündeln, damit mehr Zeit und Energie für die Menschen vor Ort bleibt. Oder anders gesagt: Gemeinsam geht vieles leichter.
Ein erster sichtbarer Schritt wird die erste gemeinsame Ausgabe des Gemeindebriefs zum 1. Dezember sein.
Wir freuen uns darauf, diesen Weg miteinander zu gehen – als „Kirche im Wesertal"
Gemeinsames Gottesdienstkonzept

Im Kirchengemeindeverband „Kirche im Wesertal“
Wie sollen Sonntag für Sonntag Gottesdienste und Andachten gefeiert werden, damit Gemeindeglieder gerne hingehen und sich in der Gemeinschaft wohlfühlen?
Mit dieser Frage befasste sich die Vollversammlung aller Gemeinden der „Kirche im Wesertal“ (Großenwieden, Deckbergen, Fischbeck, Hessisch-Oldendorf, Segelhorst, Weibeck-Krückeberg) und äußerte den Wunsch nach vielfältigen und abwechslungsreichen Gottesdienstformaten, die von unterschiedlichen Zielgruppen als ansprechend wahrgenommen werden.
Dafür sollen zeitgemäße und traditionelle Feiern mit unterschiedlichen Musikrichtungen, Verkündigungsformen und Beteiligungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher zum Tragen kommen.
Wie viele Pastorinnen und Pastoren braucht man eigentlich, damit in den sechs Kirchengemeinden der „Kirche im Wesertal“ sonntags Gottesdienste gefeiert werden können?
Eine Arbeitsgruppe mit Kirchenvorsteh-rinnen und Kirchenvorstehern aus Deckbergen (Alexandra Backhaus), Fischbeck (Helga Koch, Solveig Mitchell, Andrea Lüneberg), Hessisch Oldendorf (Katrin Söffker-Bock, Michael Hensel), Segelhorst (Elke Röser) und Weibeck-Krückeberg (Claudia Jakob, Siegfried Triebold) hat über diese Frage beraten und kam zum Schluss, sie umzuformulieren:
Wie viele Gottesdienste können wir denn noch feiern, wenn die Zahl der Pastorinnen und Pastoren weiter reduziert wird?
Für die Reduzierung der Stellen gibt es nachvollziehbare Gründe:
- Kirchenaustritte – dadurch weniger Stellen für Pastor/innen im Verband.
- Pensionierungswelle – dadurch bevorstehende Vakanzen.
- Pfarrer/innenmangel – es gibt zu wenig Nachwuchs. Das könnte evtl. dazu führen, dass wir Stellen ausschreiben, auf die sich niemand bewirbt.
Schon lange ist klar, dass nicht mehr in allen sechs Gemeinden an jedem Sonntag ein Gottesdienst gefeiert werden kann.
Maßstab für die Häufigkeit ist die Gemeindegröße.
In Großenwieden wird noch ein Gottesdienst alle vier Wochen gefeiert, in Deckbergen, Segelhorst und Weibeck-Krückeberg vierzehntägig, in Fischbeck und Hessisch Oldendorf wöchentlich.
Die Arbeitsgruppe befindet diesen Maßstab grundsätzlich als nachvollziehbar und sinnvoll.
Die aktuellen Gemeindegliederzahlen zeigen deutlich:
Zukünftig können in Hessisch Oldendorf innerhalb von vier Wochen noch drei Gottesdienste gefeiert werden.
Ein gemeinsames Gottesdienstkonzept sieht außerdem vor, dass es zuverlässig drei Gottesdienste an jedem Sonntag in den Gemeinden der Kirche im Wesertal geben wird, falls die drei Pfarrstellen, die dem Gemeindeverband zustehen, auch wirklich besetzt werden. Sollte das nicht der Fall sein, müsste ein Notfallplan greifen, der aber hoffentlich in der Schublade bleiben wird.
Ausgenommen von dieser generellen Regelung sind kirchliche Feste wie Heiligabend, Karfreitag oder Ostern; da war es schon immer selbstverständlich, dass Pastorinnen und Pastoren mehrere Gottesdienste am Tag leiten. Das Pfarramt wird sich bemühen, gute Lösungen für solche Tage zu finden.
Der Arbeitsgruppe ist wichtig, dass es nicht allein darum gehen kann, möglichst viele Gottesdienste irgendwie, irgendwo und irgendwann zu feiern, sondern auch eine Qualität zu sichern, wie sie von der Vollversammlung gefordert wurde.
Für die Arbeitsgruppe Michael Hensel
Gemeindebrief der Gemeinden im Wesertal
Ich habe ein Exemplar aus dem Oktober 1977 neben mir liegen. Eine A3-Seite im Querformat dreispaltig. Die Innenseite war jeweils mit Informationen und Terminen der einzelnen Gemeinden gefüllt. Die Außenseite war bei allen dieselbe.
Die Ausgabe hier ist mit einem Einleger A3-Blatt. Das war nötig, da im Oktober 1977 die Scheune in Haddessen eingeweiht wurde. Dafür bedurfte es eines Extrablattes. Das Gemeindehaus in Fischbeck gab es in der heutigen Form noch nicht.
Bis 1984 gab es diesen gemeinsamen Gemeindebrief im Wesertal. Danach haben alle Gemeinden angefangen, einen je eignen Gemeindebrief zu gestalten und zu drucken (seinerzeit in der Druckerei des Kirchenamtes in Rinteln bei Ehepaar Heidrich). Ab September 2009 (Pastorin Gronau war gerade eingeführt worden) haben die Gemeinden des Gemeinschaftlichen Pfarramtes ein gemeinsames Layout mit verschiedenen „Gemeindefarben“ und immer wieder mit gemeinsamen Artikeln. Seit dem Juni 2014 sind auch die Gottesdienste der anderen Gemeinden des Gemeinschaftlichen Pfarramtes darin zu finden. In den letzten zwei Jahren haben sich die Gemeinden Deckbergen und Segelhorst diesem Konzept angeschlossen.
Und nun kommt ein Neuanfang. Diese Ausgabe des Johannisboten ist die letzte in dieser Form und die letzte, die nur für die Kirchengemeinde Fischbeck produziert worden ist.
Mit der nächsten Ausgabe werden die Wesertalgemeinden (mit Ausnahme von Fuhlen) wieder einen gemeinsamen Gemeindebrief haben. Immer werden darin die Angebote auch unserer Gemeinde zu finden sein. Hinzu kommen Angebote und Anregungen aus den Gemeinden, mit denen wir verbunden sind in der Kirche im Wesertal.
Ein neues Redaktionsteam stellt sich gerade auf. Darin sind Redakteure und Mitarbeiterinnen aller beteiligten Gemeinden dabei.
Diesen Wechsel möchte ich zum Anlass nehmen, alle jenen zu danken, die sich über all die Jahre für unseren Johannisboten engagiert haben. Artikelschreibende, Layouter und immer die Pfarrsekretärin, die wesentliche Grundinformationen sammelt und weitergibt. Und natürlich ein Dank an alle Verteilerinnen und Verteiler. Danke für dieses außerordentliche Engagement.
Dies ist darum auch die letzte Ausgabe, die Kathrin Wegener und Karl-Otto Schultz layouten. Aber wir hoffen sehr, dass beide auch beim gemeinsamen Gemeindebrief aktiv dabei sind.
Werbung im Gemeindebrief
Ein herzlicher Dank gilt auch unseren Anzeigenkundinnen und Anzeigenkunden der Betriebe aus unserer Region. Sie haben mit ihrer Unterstützung dazu beigetragen, dass wir den Gemeindebrief auch in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel zuverlässig herausgeben konnten.
Auch im neuen gemeinsamen Gemeindebrief wird es wieder die Möglichkeit geben, Anzeigen zu schalten – mit angepassten Formaten und Preisen bei einer wesentlich höheren Auflage. Wenn Sie dabei sein möchten, melden Sie sich ger-ne im Pfarrbüro unter 05152 8580. Unsere bisherigen Anzeigenkundinnen und Anzeigenkunden werden von uns direkt angeschrieben.
Wir freuen uns auf diesen Neuanfang. Der gemeinsame Gemeindebrief soll dazu beitragen, dass wir als Gemeindeverband weiter zusammenwachsen, voneinander lernen und Kirche im Wesertal immer mehr gemeinsam gestalten.
Matthias Voigt








