Klausurtagung des Kirchenvorstands Fischbeck
Die Kirchenvorstände der Gemeinden Fischbeck und Weibeck-Krückeberg tagen seit Jahresbeginn gemeinsam. Das hat sich bewährt.
Längst vor dieser Vereinbarung hatte der Kirchenvorstand Fischbeck eine Klausurtagung vereinbart. Das Stift Obernkirchen war als Unterkunft schon gebucht. Da konnten aber nicht auch noch die Kirchenvorstehenden aus Weibeck-Krückeberg untergebracht werden. Daher waren es nur die Fischbecker, die auf Klausurtagung fuhren.
Der Vorstand hatte sich entsprechend Themen ausgesucht, die besonders die Fischbecker Gemeinde betreffen. Über die Inhalte wird im nächsten Artikel berichtet.

Sommerkirche im Wesertal
Die Kirchenvorstände des Kirchengemeindeverbandes hatten beschlossen, ihre Gottesdienste während der Sommerferien gemeinsam zu begehen und gemeinsam dazu einzuladen. Dieser Einladung sind viele Gemeindeglieder gefolgt. Sehr zur Freude aller Beteiligten sind viele aus den verschiedenen Dörfern der sechs Kirchengemeinden zu den Veranstaltungsorten gekommen:
Auf die Schaumburg, zum Singgottesdienst in Krückeberg, zum Spielplatz bei Bessmann in Hess. Oldendorf, in die Scheune nach Kohlenstädt, in den Stiftsgarten in Fischbeck (bzw. wegen Regens dann in die Stiftskirche) und nach Rohden ins Waldbad.
Lesen Sie dazu auf den Seiten 12 -13.

Energiebericht 2024
Jährlich gehen wir den Energiebericht unseres Energiebeauftragten, Herrn Schultz, gemeinsam durch. Dabei werden die Verbräuche des zurückliegenden Jahres betrachtet und derzeit besonders der Betrieb der Photovoltaikanlage auf dem Gemeindehausdach.
Wir sind froh und auch ein bisschen stolz, dass wir mit den Ressourcen verantwortlich umgehen und Verbräuche und den CO2-Ausstoß verringern können. 
 

 

Kirchenvorstand - Klausurtagung

Auf der Klausurtagung des Kirchenvorstands vom
20. bis zum 22. Juni wurden zentrale Themen der Gemeindearbeit verhandelt:

1   Auszeit und Gottesdienst
Wer mit der traditionellen und liturgischen Gottesdienstform wenig anfangen kann, soll klarer angesprochen werden. Der Vorstand vermutet, dass viele gar nicht wissen, wie locker und schön so eine Auszeit sein kann.
Die Gottesdienste und Feiern der Konfirmationsjubiläen erfordern viel Aufwand. Allerdings folgen immer weniger Jubilare der Einladung. Daher werden wir die Silberne Konfirmation (zu der am wenigsten Teilnehmende kommen) ab 2026 versuchsweise mit der Goldenen und Diamantene Konfirmation zusammen feiern.

2   Was wollen die Leute von uns?
Danach wollen wir mehr fragen und erhoffen uns mehr Rückmeldungen. Die Feed-Back-Kultur soll verbessert werden – heißt es im Protokoll. Dabei werden wir digitale Wege ausbauen. Auch Anmeldungen zu Veranstaltungen wollen wir online ermöglichen und mit QR-Codes auf Informationen im Netz verweisen. Auch unsere Instagram- und Facebook-Präsenz wollen wir ausbauen und vernetzen. Dazu suchen wir dringend Ehrenamtliche, die Lust und Zeit haben uns zu unterstützen. Das ist nicht wirklich viel Arbeit, aber sie muss eben getan werden. Melden Sie sich gern im Pfarrbüro, wenn Sie sich das vorstellen können oder Rückfragen haben.
Junge Familien wünschen sich mehr Angebote mit Kindern. Dem wollen wir nachkommen und werden uns auch dazu mit anderen Gemeinden verbinden. Erste Ideen sind auf den Weg gebracht.

3   Stift und Kirchenvorstand
Die Stiftskirche gehört nicht der Kirchengemeinde, sondern dem Stift Fischbeck. Das entlastet die Kirchengemeinde, weil sie nicht für die baulichen Dinge sorgen muss (und eben auch keine Gelder aus Kirchensteuermitteln dafür bekommt). Unsere Kirchenvorsteherin Frau Amtsberg ist darum nun auch im Förderkreisvorstand des Stiftes aktiv. Die Kommunikation zwischen dem Kirchenvorstand und dem Kapitel (sozusagen dem Vorstand des Stiftes) war mit der Pandemie etwas ins Stocken geraten. Da knüpfen wir nun gemeinsam wieder an und freuen uns, wo Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung uns allen helfen.
Ein Thema ist eine automatische Türöffnung an der Stiftskirche und ein neuer, mobiler Altartisch. Zudem soll ein dazu passendes Pult angeschafft werden. Beide dienen dazu, besser Gottesdienste „vor der Treppe feiern“ zu können.

4   Bauausschuss und Bauvorhaben
Pfarrhaus und Gemeindehaus sind unsere einzigen Gebäude. Beide wollen wir so lange erhalten, wie dies sinnvoll und finanziell machbar ist. Die Instandhaltung und Verbesserung der Gebäude sind daher wichtig. So prüfen wir nun, ob die sanitären Anlagen im Gemeindehaus saniert werden können und ob eine bessere Abdichtung des alten Teils des Gemeindehausdaches vorgenommen werden kann.
Die Installation einer Wallbox zum Aufladen von E-Autos wird diskutiert.
Schließlich sind wir sehr dankbar, mit Daniel Bradley einen Mitarbeiter gewonnen zu haben, der sich um hausmeisterliche Aufgaben im Gemeindehaus kümmert.
                                                                                                            Matthias Voigt