Musikalische Gottesdienste in Fischbeck

Schon jetzt gibt es immer wieder Gottesdienste im Lauf des Kirchenjahres, die in besonderer Weise musikalisch gestaltet sind.
Mal wird der Gottesdienst außer der Orgel oder dem Klavier von einem weiteren Instrument begleitet, wie zum Beispiel zu Silvester, mal steht neben der Predigt ein größeres Stück im Mittelpunkt.
Am 24. Juni erklingt die Fantasie G-Dur von J.S. Bach im Gottesdienst, in der der Komponist systematisch spieltechnische und harmonische Möglichkeiten seiner Zeit ausprobiert. Theologische Aspekte des Stückes werden erläutert.
Im Verlauf des Jahres sind weitere Gottesdienste geplant, in denen größere Orgelwerke erklingen, die in besonderer Weise das Thema des Sonntags verdeutlichen, oder deren Aussage erläutert wird.
Der manchmal etwas schwere Zugang zur Orgelmusik soll durch diese Beispiele erleichtert werden.

                                                                                                  Martin Requardt

 

Gemeindefrühstück

Nichts ist schöner, als morgens an einem fein gedeckten Tisch mit lieben Menschen den Tag zu beginnen. Und wenn man nicht mal den Tisch decken oder abwaschen muss, noch besser…
Seit vielen Jahren beginnen über vierzig Menschen fast jeden Monat einen Dienstag so beim Gemeindefrühstück im Fischbecker Gemeindehaus. Nach einer kurzen Andacht des Pastors steht ein opulentes Frühstück auf dem Tisch, abwechslungsreich und frisch und höchst liebevoll dekoriert. Nach dem Essen wird noch eine Weile gemeinsam gesungen.
In den letzten Jahren waren es Ehepaar Klipsch, Frau Pniok, Frau Koch, Frau Mehring und Frau Borchert, die das Gemeindefrühstück vorbereitet haben. Zwölf Jahre lang haben sie sich viel Arbeit gemacht, geplant, eingekauft, die Tische gestellt; sie haben Lebensmittel besorgt und zubereitet, Kaffee und Getränke bereitet und liebevoll Dekoration besorgt. Am Ende abgerechnet und wieder geplant für das nächste Mal…
Nun ist es den Frauen schlicht zu viel geworden: Die monatliche Belastung – sowohl mit dem Räumen und der körperlichen Anstrengung, als auch die terminliche Belastung.
Nach zwölf Jahren können wir dieses Team nur voller Dankbarkeit verabschieden! Was für ein Glück, dass wir über so lange Zeit ein so großartiges Angebot in unserer Gemeinde hatten. Wer in die Gesichter der Frühstücksgäste schaut, kann sehen, was man mit ehrenamtlichem Engagement erreichen kann: sehr viel Freude, gute Gemeinschaft und herzliche Verbundenheit. Diese Ära ist vorbei.
Aber wir hoffen, dass das Gemeindefrühstück nicht vorbei ist!
Wir suchen händeringend nach Frauen und Männern, die Lust und Zeit haben, einmal im Monat gemeinsam das Gemeindefrühstück vorzubereiten. Zugegeben: Es ist viel Arbeit. Aber es ist sehr lohnende Arbeit – viele Männer und Frauen danken es Monat für Monat, wenn dieses Angebot bestehen bleibt – sei es in veränderter Form oder zu anderen Terminen.
Machen Sie mit! Engagieren Sie sich – vielleicht zusammen mit Freundinnen oder Freunden.
Wir unterstützen alle, die sich aufmachen wollen, tatkräftig.
Melden Sie sich im Pfarrbüro, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben.
                                              

                                                                                        Pastor Matthias Voigt

 

Sommerlicher Gottesdienst im Stiftsgarten

Am 05.08.2018 fand um 11.00 Uhr ein toller Gottesdienst im Stiftsgarten mit über 200 Besuchern statt. Es war ein perfekter Tag, angenehme Temperaturen, ein schattiges kühles Plätzchen unter den großen Bäumen im wunderschönen Stiftsgarten. Ein gelungener Gottesdienst mit 4 Taufen hat diesen Tag zu einem ganz besonderen werden lassen.
Die musikalische Begleitung übernahm der Posaunenchor Fischbeck, unterstützt vom Posaunenchor Großenwieden - ein ganz dickes Dankeschön an alle Mitwirkenden. Nachdem der Gottesdienst beendet war, konnten sich alle Besucher mit frischer Bratwurst direkt vom Holzkohlegrill, Salaten und gekühlten Getränken stärken. Das gemütliche Beisammensein, die musikalische Begleitung des Posaunenchores und die einzigartige Atmosphäre des Stiftgartens haben sehr viele Besucher anschließend zum stundenlangen Verweilen eingeladen.
Alles in allem - ein perfekter Tag.
Wir würden uns freuen, Sie auch beim nächsten Gottesdienst in der Kirche, im Stiftsgarten oder bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Seien Sie einfach beim nächsten Mal dabei - wir würden uns freuen.

                                                                                          Andreas Diekmann

 

Orgelführung in der Stiftskirche

Die Hillebrand-Berner-Orgel in der Stiftskirche ist ein Juwel. Organisten kommen von weit her, um sie spielen zu dürfen. Und unser Kantor, Martin Requardt, kommt ins Schwärmen, wenn er von dieser Orgel spricht.
Darum haben wir im vergangenen Jahr schon Orgelführungen angeboten.
Wegen der großen Nachfrage soll dies Angebot noch einmal gemacht werden.
Wer Interesse hat, die Orgel zu besichtigen, hineinzuschauen und sich die Funktionsweise erklären zu lassen, kann das tun.
Termin: Sonntag , 09. September 2018
              nach dem Gottesdienst um ca. 11.15 Uh

                                                                                                      Martin Requardt

 

 

Wesertaljugendnacht

Um die Gemeinschaft im Gemeinschaftlichen Pfarramt erleben zu können, machen wir jedes Jahr eine Veranstaltung für die Hauptkonfirmanden unserer vier Gemeinden.
Vorbereitung und Durchführung übernehmen die Teamer in Kooperation mit dem Kirchenkreisjugenddiakon Jens Giesecke.
Das Ganze geht von Freitagnachmittag bis zum Samstagmittag – vom 2. auf den 3. November - und findet statt in der Oberschule Hessisch Oldendorf.
Wir freuen uns schon und sind gespannt, was sich die Teamer in diesem Jahr für ein Programm überlegen.

 

Neuer Pastor im Taubblindenwerk

Die Geste für „Pastor“ kann er nun schon in der Gehörlosensprache…
Es geht um Pastor Christian Ratz und seine Frau Pastorin Annette Baden-Ratz.
Beide haben im Oktober ihren Dienst im Weserbergland begonnen. Er ist am 24. Oktober als Pastor im Deutschen Taubblindenwerk eingeführt, sie am 18. Oktober in der BDH-Klinik in Hess. Oldendorf, beide als Seelsorger. Und beide leben in Fischbeck und gehören nun zu unserer Gemeinde.
Dass es die Beiden ins Weserbergland verschlagen hat, ist eher dem Zufall zu verdanken. „Nach Abschluss meiner Weiterbildung in tiefenpsychologischer Beratung und Seelsorge las ich die Ausschreibung der BDH-Klinik in Hessisch Oldendorf, wenig später entdeckten wir die Ausschreibung des DTW in Fischbeck“, erzählt die Theologin. Mehr als 16 Jahre lebte und arbeitete das Paar zu diesem Zeitpunkt schon in Edemissen im Kirchenkreis Peine, die Kinder (20 und 24 Jahre) waren bereits im Studium. Zwei geografisch dicht beieinanderliegende Stellen – das passte für eine gemeinsame berufliche Veränderung.
„Wir haben in der Edemisser Gemeinde eine intensive Zeit erlebt, da ist viel gewachsen - insofern war es auch traurig nach so langer Zeit zu gehen“, betont Christian Ratz. Jetzt arbeitet der Theologe mit einer Dreiviertelstelle im DTW, seine Frau Annette Baden-Ratz mit einer halben Stelle in der BDH-Klinik, mit einer Viertelstelle ist sie zudem als Springerin im Kirchenkreis tätig.
Annette Baden-Ratz ist an mehrerenOrten in Norddeutschland aufgewachsen, ihr Mann in Mittelfranken. In Göttingen lernten sich die Theologen kennen und lieben. Nach Abschluss der Pastorenausbildung traten sie ihre erste gemeinsame Gemeindestelle in Fallingbostel an.
„Meinen Zivildienst habe ich in einer Einrichtung für mehrfach behinderte Jugendliche gemacht und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt. Das DTW ist ein Anknüpfen an diese Zeit, zugleich ein neues Kapitel, das mich fasziniert – eine ganz besondere Welt“, erklärt Christian Ratz, der in den bereits besuchten Gruppen gespürt hat, dass er als Seelsorger erwartet wurde. Dass die Hör- und Sehbehinderten oftmals über Körpernähe Kontakt aufnehmen, damit hat er keine Schwierigkeiten. „Ich finde es faszinierend, was diese Menschen trotz Einschränkungen und eines oft harten Schicksals alles können“, betont er. In die Kommunikation über Lormen und Gebärdensprache müsse er allerdings erst noch reinkommen - „mir ist bewusst, das braucht seine Zeit.“
„Die erste Herausforderung war, mich im Klinikgebäude zurechtzufinden“, erzählt Annette Baden-Ratz von ihren ersten Arbeitstagen in der BDH-Klinik. Die Gottesdienste in der Klinikkapelle empfindet sie als wichtigen Teil der Seelsorge. Spannend findet die Pastorin die Arbeit des Ethikkomitees, zu dem sie von nun an gehört.
In seiner Freizeit macht das Ehepaar Musik, sie sind gerne kreativ oder auch draußen in der Natur und verbringen gern Zeit mit der Familie. „Wir sind gespannt auf unsere neuen Aufgaben und auf den Kontakt zu den Menschen in den neuen Arbeitsfeldern“, erklären beide.
Wir freuen uns auf die neuen Gemeindeglieder und wünschen der Familie reichlich Segen und weiterhin ein gutes Ankommen hier.
                                                                                                    Annette Hensel