Adventskranz in der Stiftskirche
Johann Hinrich Wiechern hat vor über 100 Jahren eine Tradition erfunden. Damit die Kinder das nahende Weihnachtsfest anschaulicher verstehen, hatte er von einem Wagenmacher ein großes Rad bauen lassen und für jeden Tag (!) des Advents eine Kerze darauf angezündet – für die Sonntage eine extra große.
So konnten die Kinder mit ansehen, wie Weihnachten näherkommt.
Diese Idee wurde abgewandelt – nur die Sonntags-Kerzen.
Und die Hoffnung sollte unterstrichen werden, indem man Grün drumherum band. Fertig war der Adventskranz.
Inzwischen ist die Tradition in ganz Europa verbreitet – und so auch bei uns üblich.
Wiechern ging es darum, deutlich zu machen, dass im Dunkel der Welt einer ist, Licht gibt.
Einer wohnt im Dunkel, der schenkt Licht.
In der Stiftskirche braucht es schon einen ziemlich großen Adventskranz, damit man ihn auch erkennen kann. Wir sind sehr froh, dass nun schon zum zweiten Mal unsere Küsterin Sabine Falke mit Kirchenvorsteher Stefan Knade den Kranz gebunden hat.
Das ist viel Arbeit. Wir sagen vielen herzlichen Dank!




